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Land: USA
Jahr: 1999/2000
Regie: Betty Thomas
Drehbuch: Susannah Grant
Darsteller/-innen:

Sandra Bullock

Viggo Mortensen

Dominic West

Elizabeth Perkins

Steve Buscemi

Mike O'Malley

Azura Skye
Also...
Johnny
Spampinato
Joey
Spampinato
Terry
Adams
Jason Fuchs
Steve Hansen
Marianne Jean-Baptiste
Susan Krebs
Diane Ladd
Jill Larson
Margo Martindale
Joanne Pankow
Corrine Reilly
Reni Santoni
Julie St. Claire
Alan Tudyk
Loudon Wainwright III
and...
Produktion:
Tall Trees
Columbia Pictures Corporation
CH-Verleih:
Buena Vista International
CH-Release:
04.05.2000 (dt)
21.06.2000 (fr)
Offizielle
Homepage.
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28-Days Movie - Info
Das Leben
auf dem Pannenstreifen
Bisher kannte man sie nur aus den Nebensätzen abgestürzter
Leinwandhelden: Die Rehabilitationszentren (kurz: Rehabs) für
all jene, die allzusehr den bewusstseinserweiternden Substanzen
fröhnen. In 28 Days zeigt uns Sandra Bullock, wie es
einem an einem solchen Ort zwischen Gefängnis und Pfadilager
ergehen kann.

Sandra Bullock

Sandra Bullock

Steve Buscemi als Ex-Junky


Azura Skye
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Sie
ist jung, schön und beliebt: Gwen (Sandra Bullock)
lebt intensiv und exzessiv bis zu jenem Tag, es ist die
Hochzeit ihrer Schwester, an dem sie eine Limusine in anderer
Leute Vorgarten pflanzt und deswegen zu 28 Tagen Rehab verdonnert
wird. Dort angekommen erwartet sie ein Albtraum: Händchen
halten, Herzchen ausschütten, Liedchen singen, und über
Lautsprecher verkündet eine Donner-Stimme die Abendveranstaltung:
«How many brain-cells did I kill today?» (zu deutsch: 'Wie
viele Gehirnzellen habe ich heute gekillt?') Alles Dinge,
die selbst massivst betäubt kaum erträglich wären. Doch
die Alternative zur Rehab ist noch viel weniger verlockend
und so fügt sich Gwen aus Angst vor dem Gefängnis nach anfänglichem
Sträuben in ihrem Schicksal. Und sie beginnt, im Zusammenleben
mit den anderen Patienten nicht diese 28 Tage, sondern ihr
bisheriges Leben als Ausnahmezustand zu erkennen.
Dass Sandra Bullock einen Bus fahren kann, wissen
wir ja bereits (Speed). Jetzt hat sie die Gelegenheit
zu zeigen, wie es um ihre Schauspielerei bestellt ist. Und
es wird schnell klar, dass sie zu weit mehr fähig ist, als
bloss sich von Supermachohelden retten zu lassen. 28
Days ist ein Anfang, dem hoffentlich weitere anspruchsvollere
Rollen folgen werden. Mit Regie Betty Thomas (Howard
Stern's Private Parts), Drehbuch Susannah Grant
(Erin Brockovich) und Produktion Jenno Topping
ist dieser Film sicher ein Beispiel für diese Entwicklung.
Wie realistisch ist das gezeichnete Bild eines Rehabilitationszentrums?
Diese Frage kann ich leider auch nicht beantworten. Hier
haben wir eine Frau, die erfolgreich den ersten Schritt
aus ihrem Leben auf dem Pannenstreifen macht. Viele andere
scheitern und umsomehr braucht es solche Institutionen.
Es schadet sicher nicht, diese Botschaft ab und zu auf die
Leinwand zu bringen - gerade in den Nordamerika, das wie
kein anderes westliches Land seine eigene Bevölkerung so
zahlreich hinter Gitter bringt.
Ein Tipp noch: Wer eine mögliche Antwort auf die Frage «Is
God an alcoholic?» nicht verpassen möchte, sollte nicht
gleich beim Anlaufen des Abspanns aus dem Saal rennen.
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